
PV-Ertrag Jahresverlauf
Wie viel Strom erzeugt eine Solaranlage pro Monat? Globalstrahlung, saisonale Schwankungen und Optimierungstipps für maximalen Eigenverbrauch, kompakt erklärt
65–70 % des Jahresertrags im Sommerhalbjahr
Photovoltaikanlagen erzeugen ihren Strom aus der Globalstrahlung, der Summe aus direkter Sonnenstrahlung, diffuser Himmelsstrahlung und reflektierter Bodenstrahlung. Diese Strahlung, gemessen in kWh/m², schwankt in Deutschland zwischen rund 35 kWh/m² im Dezember und 220 kWh/m² im Juli, ein Verhältnis von fast 1 zu 6.
Daraus ergibt sich ein charakteristisches Ertragsprofil: Das Sommerhalbjahr (April bis September) liefert etwa 65–70 % des gesamten Jahresertrags, das Winterhalbjahr (Oktober bis März) die verbleibenden 30–35 %. Dennoch lohnt sich eine PV-Anlage ganzjährig, denn selbst an bewölkten Wintertagen erzeugen moderne Solarmodule Strom aus der diffusen Strahlung.
1.000–1.200
kWh/m² Globalstrahlung
Jahreswert in Deutschland je nach Region
900–1.100
kWh/kWp Jahresertrag
Spezifischer Ertrag einer PV-Anlage
65–70 %
Anteil Sommerhalbjahr
April bis September am Jahresertrag
Sommer- vs. Winterhalbjahr im Vergleich
| Zeitraum | Anteil | Beispiel (10 kWp) | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Sommerhalbjahr (April–September) | 65–70 % | ca. 6.175–6.650 kWh | Häufig Überschuss, Speicher oder Einspeisung |
| Winterhalbjahr (Oktober–März) | 30–35 % | ca. 2.850–3.325 kWh | Netzbezug oft nötig, Speicher lohnt sich |
| Jahresertrag gesamt (10 kWp, Mitteldeutschland) | 100 % | ca. 9.500 kWh | Basis: 950 kWh/kWp, 10-kWp-Anlage |
PV-Ertrag nach Monat: Vollständige Tabelle
Globalstrahlung in kWh/m² für München und den deutschen Durchschnitt, Basis für die Ertragskalkulation Ihrer PV-Anlage
| Monat | München (kWh/m²) | Deutschland Ø (kWh/m²) | Anteil Jahresertrag | Sonnenstunden (Ø) | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|---|
| Januar | 50 | 45 | 3–4 % | ca. 40–60 h | Tiefer Sonnenstand, viel Diffusstrahlung |
| Februar | 70 | 60 | 4–5 % | ca. 60–80 h | Deutliche Zunahme gegenüber Januar |
| März | 120 | 110 | 7–8 % | ca. 100–130 h | Frühjahrsbeginn, Ertrag verdoppelt sich |
| April | 160 | 150 | 9–10 % | ca. 140–175 h | Eigenverbrauchsdeckung steigt stark |
| Mai | 190 | 180 | 11–12 % | ca. 180–220 h | Hoher Ertrag, Batterie oft voll am Nachmittag |
| Juni | 210 | 200 | 12–13 % | ca. 200–240 h | Längste Tage, Spitzenmonat des Jahres |
| Juli | 220 | 210 | 12–13 % | ca. 205–250 h | Höchste Globalstrahlung, maximale Erträge |
| August | 200 | 190 | 11–12 % | ca. 185–225 h | Leicht sinkende Tageszeit, Ertrag noch sehr hoch |
| September | 160 | 150 | 9–10 % | ca. 140–170 h | Herbstbeginn, Ertrag ähnlich wie April |
| Oktober | 100 | 90 | 5–6 % | ca. 85–120 h | Ertrag halbiert sich gegenüber Juli |
| November | 60 | 50 | 3–4 % | ca. 40–65 h | Trübe Witterung, viel Diffusstrahlung |
| Dezember | 40 | 35 | 2–3 % | ca. 25–45 h | Ertragsärmster Monat, kurze Tage |
| Jahressumme | 1.380 kWh/m² | 1.270 kWh/m² | 100 % | ca. 1.550–1.750 h | Datenbasis: DWD / Meteonorm |
Hinweis: Die angegebene Globalstrahlung basiert auf langjährigen Mittelwerten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und Meteonorm-Daten. Einzeljahre können deutlich abweichen, das Ausnahmejahr 2022 war in vielen Regionen 10–15 % ertragreicher als der Durchschnitt. BTPV berechnet den Ertrag Ihrer geplanten Anlage stets mit einer standortgenauen Simulation.
PV-Ertrag in Deutschland: Nord vs. Süd
Die Globalstrahlung variiert je nach Bundesland um bis zu 30 %, mit direktem Einfluss auf den Jahresertrag Ihrer Solaranlage
| Region | Spez. Jahresertrag | Bestwert | Charakter |
|---|---|---|---|
| Bayern / Baden-Württemberg (Süd) | 1.050–1.200 kWh/kWp | bis 1.250 kWh/kWp (Alpenvorland) | Stärkstes Solargebiet Deutschlands |
| Sachsen / Thüringen / Sachsen-Anhalt | 1.000–1.100 kWh/kWp | bis 1.150 kWh/kWp (Elbtal-Regionen) | Günstiges Klima, kontinental geprägt |
| Nordrhein-Westfalen / Hessen / Rheinland-Pfalz | 950–1.050 kWh/kWp | bis 1.100 kWh/kWp (Rheinterrassen) | Mitteldeutscher Durchschnitt |
| Brandenburg / Berlin / Mecklenburg | 950–1.050 kWh/kWp | bis 1.100 kWh/kWp (Lausitz) | Wenig Niederschlag, gute Sonnenstunden |
| Niedersachsen / Hamburg / Bremen | 900–1.000 kWh/kWp | bis 1.050 kWh/kWp (Lüneburger Heide) | Atlantisch geprägt, etwas wolkenreicher |
| Schleswig-Holstein / Nordseeküste | 850–970 kWh/kWp | bis 1.000 kWh/kWp (Küstenbereich) | Windreich, diffus strahlungsreich im Sommer |
Rechenbeispiel: 10-kWp-Anlage im Regionenvergleich
München (Bayern)
11.500 kWh/Jahr
ca. 3.220 €/Jahr
bei 28 ct/kWh Eigenverbrauch
Dortmund (NRW)
9.800 kWh/Jahr
ca. 2.740 €/Jahr
bei 28 ct/kWh Eigenverbrauch
Hamburg (Nord)
9.200 kWh/Jahr
ca. 2.576 €/Jahr
bei 28 ct/kWh Eigenverbrauch
* Berechnung auf Basis 70 % Eigenverbrauchsanteil, Einspeisung 8,0 ct/kWh (2025). Tatsächliche Werte hängen von Verbrauchsprofil, Speicher und Ausrichtung ab.
Was den PV-Ertrag wirklich bestimmt
Neben der Globalstrahlung gibt es weitere Faktoren, die den tatsächlichen Jahresertrag erheblich beeinflussen
Geografische Lage
Der Standort beeinflusst den Jahresertrag um bis zu 25 %. München erzielt 1.150 kWh/kWp, Hamburg nur 920 kWh/kWp, bei identischer Anlage. Der Breitengrad bestimmt den Sonnenstand und die effektive Bestrahlungsdauer.
Dachausrichtung & Neigung
Die optimale Ausrichtung ist Süden mit 30–35° Neigung. Ost-West-Dächer verlieren ca. 10–15 % Jahresertrag, erzielen dafür einen besseren Tagesverlauf für Eigenverbrauch. Nord-Dachflächen sind für PV ungeeignet (Verlust > 30 %).
Diffusstrahlung im Winter
Auch an bewölkten Tagen erzeugen moderne Solarmodule Strom aus der diffusen Himmelsstrahlung. Ein hoher Anteil an Diffusstrahlung erklärt, warum norddeutsche Anlagen trotz weniger Sonne respektable Erträge liefern.
Modultemperatur
PV-Module arbeiten bei niedrigen Temperaturen effizienter als bei hohen. Ein klarer Wintertag mit Schnee kann überraschend hohe Erträge liefern (Reflexion + kühle Module). Hohe Sommertemperaturen (> 25 °C) mindern den Wirkungsgrad um ca. 0,4 % pro Kelvin.
Verschattung & Horizont
Bäume, Schornsteine und Nachbardächer können den Jahresertrag deutlich schmälern. Selbst partielle Verschattung eines einzelnen Moduls kann, ohne Optimierer oder Mikroinverter, die gesamte Modulreihe beeinflussen.
Stromspeicher & Eigenverbrauch
Ein Batteriespeicher verschiebt überschüssigen Mittags-Solarstrom in die Abend- und Nachtstunden. Der Eigenverbrauchsanteil steigt von ca. 30 % (ohne Speicher) auf 60–80 % (mit Speicher). Der Jahresertrag bleibt gleich, aber die Wirtschaftlichkeit verbessert sich deutlich.
PV-Ertrag ganzjährig optimal nutzen
Mit diesen Maßnahmen steigern Sie Ihren Eigenverbrauchsanteil und die Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage, unabhängig von der Jahreszeit
Stromspeicher richtig dimensionieren
Eine Faustregel: 1–1,5 kWh Speicherkapazität pro kWp Modulleistung. Eine 10-kWp-Anlage benötigt also ca. 10–15 kWh Speicher für optimalen Eigenverbrauch. Im Winter ist der Speicher täglich vollständig nutzbar; im Sommer ist er oft bereits am frühen Nachmittag gefüllt.
Verbrauch in die Mittagsstunden verschieben
Geschirrspüler, Waschmaschine und Trockner lassen sich per Timer auf die Mittagsstunden (11–15 Uhr) programmieren. Das nutzt den PV-Überschuss direkt, ohne Umweg über den Speicher, mit bestem Wirkungsgrad.
Wärmepumpe als saisonalen Puffer nutzen
Eine Wärmepumpe kombiniert mit PV ist ideal: Im Sommer kann überschüssiger Solarstrom die Wärmepumpe für Warmwasser und Heizungsunterstützung nutzen (Heizstab-Logik). Moderne Systeme (z.B. SG-Ready) steuern die Wärmepumpe automatisch nach PV-Ertrag.
Ost-West-Ausrichtung für besseres Tagesprofil
Wer seinen Eigenverbrauch maximieren will, profitiert oft von einer Ost-West-Aufteilung der Module. Morgens und abends wird mehr Strom erzeugt, wenn der Verbrauch im Haushalt höher ist, der teure Mittagsüberschuss wird reduziert.
Monitoring und Ertragskontrolle nutzen
Ein digitales Monitoring-System zeigt täglich, stündlich und monatlich genau, wie viel Strom erzeugt, verbraucht und eingespeist wurde. Abweichungen vom Plansollwert lassen sich frühzeitig erkennen, z.B. durch Verschmutzung, Defekte oder Verschattung.
Lohnt sich eine PV-Anlage im Winter?
Trotz geringer Sonneneinstrahlung bleibt eine PV-Anlage auch in den Wintermonaten wirtschaftlich sinnvoll
Der häufigste Einwand gegen Photovoltaik lautet: „Im Winter scheint doch kaum die Sonne." Das stimmt, aber selbst im ertragsärmsten Monat Dezember erzeugt eine 10-kWp-Anlage in Mitteldeutschland noch 150–250 kWh Strom. Das entspricht etwa dem Verbrauch eines modernen Einfamilienhauses für 3–5 Wochen.
Besonders vorteilhaft: Klare Wintertage mit frischem Schnee in der Umgebung können durch die Reflexion der Schneedecke (Albedo-Effekt) und die erhöhte Effizienz bei Kälte (PV-Module arbeiten effizienter unter 25 °C) zu überraschend hohen Tageserträgen führen. An solchen Tagen sind 15–25 kWh Tagesertrag keine Seltenheit.
Ein Batteriespeicher erhöht die Winterwirtschaftlichkeit deutlich: Der tagsüber erzeugte Solarstrom wird für die Abend- und Nachtstunden gespeichert. In Kombination mit einer SG-Ready-Wärmepumpe kann überschüssiger PV-Strom außerdem thermisch gespeichert werden, als Warmwasser oder in der Heizungsanlage. So wird selbst der sparsame Wintersolarstrom optimal verwertet.
Diffusstrahlung nutzen
Moderne bifaziale Module oder Module mit hohem Wirkungsgrad (ab 22 %) können selbst bei bedecktem Himmel noch 10–15 % ihrer Nennleistung erzeugen.
Speicher für den Winter
Ein 10–15 kWh Speicher deckt den abendlichen Strombedarf auch im Winter vollständig ab, und kann in Frühjahr und Herbst täglich vollständig genutzt werden.
Wärmepumpe als Verbraucher
Eine SG-Ready-Wärmepumpe erkennt PV-Überschuss und heizt das Warmwasser bevorzugt mit Solarstrom, das senkt den Gasbedarf oder den Netzbezug erheblich.
Amortisation trotz Winter
Selbst bei 30 % Winteranteil amortisieren sich PV-Anlagen in Deutschland typisch in 8–12 Jahren. Der Restbetrieb (10–15 Jahre) läuft nahezu kostenfrei.
Ganzjährig Solarstrom, mit der richtigen Anlagenplanung
Der PV-Ertrag im Jahresverlauf zeigt ein klares Muster: Sommer liefert Überfluss, Winter liefert weniger, aber immer noch wirtschaftlich relevanten Strom. Die entscheidende Frage ist nicht, ob sich eine PV-Anlage in Deutschland lohnt, sondern wie sie optimal auf Ihren Jahresverbrauch abgestimmt wird.
BTPV Deutschland plant Ihre Anlage standortgenau: Mit einer Software-Simulation auf Basis der DWD-Strahlungsdaten, Ihrer Dachgeometrie und Ihrem persönlichen Verbrauchsprofil berechnen wir den erwarteten Monatsverlauf, inklusive Eigenverbrauchsanteil, Speichernutzung und Amortisationsdauer.
Standortanalyse & Ertragssimulation
Wir berechnen Ihren zu erwartenden Monats- und Jahresertrag auf Basis realer DWD-Strahlungsdaten, nicht mit Pauschalwerten.
Speicher & Wärmepumpe integrieren
BTPV plant PV, Batterie und Wärmepumpe als Gesamtsystem, für optimalen Eigenverbrauch in allen Jahreszeiten.
Komplette Montage aus einer Hand
Als Elektromeisterbetrieb übernimmt BTPV die gesamte Installation: von der DC-Verkabelung bis zur Netzanmeldung beim Netzbetreiber.
Monitoring & Jahresauswertung
Mit unserem Monitoring-System sehen Sie monatlich, wie viel Strom Sie erzeugt, selbst verbraucht und eingespeist haben, und können mit dem Ertragsplan vergleichen.
Häufige Fragen zum PV-Ertrag im Jahresverlauf
Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Globalstrahlung, Saisonalität und Optimierung Ihrer Solaranlage
Wie viel Strom erzeugt eine 10-kWp-PV-Anlage pro Monat?+
Das variiert stark je nach Monat und Standort. In Süddeutschland erzeugt eine 10-kWp-Anlage im Juli (Spitzenmonat) ca. 1.200–1.500 kWh, im Dezember (schwächster Monat) nur ca. 150–250 kWh. Im Jahresdurchschnitt kommen bei einem mitteldeutschen Standort rund 800–900 kWh pro Monat zusammen, aber stark ungleich über das Jahr verteilt.
Wann erzeugt eine PV-Anlage am meisten Strom?+
Die Spitzenmonate sind Juni und Juli, wenn die Sonne am höchsten steht und die Tage am längsten sind. Täglich erzeugt die Anlage dann oft 50–80 kWh (bei 10 kWp). Die Spitzenstunden liegen zwischen 10 und 15 Uhr. Im Winter sind es teils nur 3–8 kWh pro Tag, an sonnigen Wintertagen mit Schneebedeckung können es aber auch 15–20 kWh sein.
Lohnt sich eine PV-Anlage auch im Winter?+
Ja, eindeutig. Das Winterhalbjahr liefert zwar nur 30–35 % des Jahresertrags, aber selbst an trüben Dezembertagen produziert eine PV-Anlage Strom aus der diffusen Himmelsstrahlung. Jede selbst erzeugte Kilowattstunde spart aktuell 25–35 Cent gegenüber dem Netzbezugspreis. Mit einem Stromspeicher wird der selbst produzierte Solarstrom auch in die Abendstunden verschoben, das lohnt sich das ganze Jahr.
Wie stark beeinflusst der Standort den PV-Jahresertrag?+
Erheblich: Der Unterschied zwischen dem ertragsstärksten Standort (bayerisches Alpenvorland, ca. 1.200 kWh/kWp) und der ertragsschwächsten Region (Nordseeküste, ca. 870 kWh/kWp) beträgt bis zu 30 %. Bei einer 10-kWp-Anlage entspricht das einem Unterschied von etwa 3.300 kWh Jahresertrag, grob gerechnet 800–1.000 Euro weniger Ertragswert pro Jahr. Dennoch ist eine PV-Anlage in ganz Deutschland wirtschaftlich.
Was ist der Unterschied zwischen kWp und kWh?+
kWp (Kilowattpeak) ist die Spitzenleistung einer PV-Anlage unter Standardtestbedingungen (STC: 1.000 W/m² Einstrahlung, 25 °C Modultemperatur). kWh (Kilowattstunden) ist die tatsächlich erzeugte Energiemenge. Eine 10-kWp-Anlage hat eine Spitzenleistung von 10 kW, erzeugt aber nur dann 10 kWh, wenn sie genau 1 Stunde bei voller Nennleistung läuft. Im realen Betrieb liegt der spezifische Jahresertrag bei 900–1.100 kWh pro kWp.
Wie wird der Jahresertrag einer PV-Anlage berechnet?+
Die Grundformel lautet: Jahresertrag (kWh) = Anlagenleistung (kWp) × spezifischer Ertrag (kWh/kWp/Jahr). Den spezifischen Ertrag ermitteln Fachbetriebe wie BTPV per Software-Simulation auf Basis der Globalstrahlungsdaten des Deutschen Wetterdiensts (DWD), der Dachneigung, Ausrichtung, Verschattungsanalyse und des Wechselrichter-Wirkungsgrads. Typische Werte für Deutschland: 900–1.100 kWh/kWp, je nach Standort.
Kann eine PV-Anlage im Winter meinen Strombedarf decken?+
Vollständig selten, aber teilweise ja. Im Winter kann eine gut dimensionierte PV-Anlage (z.B. 15 kWp für eine Familie) an sonnigen Tagen 15–30 kWh Tagesertrag liefern, ein Haushalt verbraucht im Winter typisch 10–20 kWh pro Tag. An trüben Wintertagen muss Netzstrom bezogen werden. Deshalb empfiehlt BTPV immer eine Kombination aus PV und Stromspeicher, um den Eigenverbrauchsanteil zu maximieren.
Wie wirkt sich Schnee auf den PV-Ertrag aus?+
Schnee auf den Modulen verhindert Stromerzeugung vollständig, solange er die Oberfläche bedeckt. Da Solarmodule durch ihre dunkle Oberfläche und geringe Wärmeabgabe schnell auftauen, ist die Ausfallzeit meist kurz (Stunden). Interessant: Eine dünne Schneedecke ringsum (ohne Modulbedeckung) kann den Ertrag durch Reflexion sogar leicht steigern. In der Jahresertragskalkulation wird Schneeaufall als Verlustfaktor von ca. 1–3 % berücksichtigt.
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