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Fundament und Montage des Außengeräts

Fundament und Montage des Außengeräts

Fundament, Entkopplung, Kondensat — die Details, die über Ruhe und Haltbarkeit entscheiden.

Kurz gesagt

Das Außengerät steht auf einem frostfrei gegründeten Fundament oder Fertigsockel, entkoppelt über Dämpfungselemente. Wichtig sind eine Kondensatableitung in versickerungsfähigen Untergrund und eine flexible Anbindung der Leitungen, damit kein Körperschall ins Haus übertragen wird.

Fundament oder Konsole

Drei Montagearten sind üblich, mit unterschiedlichen Anforderungen an Untergrund und Gebäude.

  • Fertigfundament

    Vorgefertigte Betonelemente oder Kunststoffsockel mit Kiesbett darunter. Schnell gesetzt, frostfrei gegründet, integrierte Kondensatführung. Der Standardfall, 400 bis 900 Euro.

  • Streifenfundament

    Zwei Betonstreifen unterhalb der Frostgrenze, also mindestens 80 Zentimeter tief. Aufwendiger, dafür sehr dauerhaft und schwingungsarm. 600 bis 1.200 Euro.

  • Wandkonsole

    Das Gerät hängt an der Fassade. Spart Grundfläche, überträgt aber Körperschall direkt ins Mauerwerk. Nur bei leichten Geräten, massivem Mauerwerk und konsequenter Entkopplung sinnvoll — bei Schlafräumen dahinter besser vermeiden.

Kondensat richtig ableiten

Im Abtaubetrieb fallen je nach Witterung 5 bis 20 Liter Kondensat täglich an. Es muss frostsicher versickern können, sonst bildet sich unter dem Gerät eine Eisplatte, die im schlimmsten Fall den Ventilator blockiert.

Üblich ist ein Kiesbett von mindestens 60 Zentimetern Tiefe unter dem Fundament. Bei bindigen Böden oder wenn das Gerät auf einer versiegelten Fläche steht, wird eine Kondensatleitung in die Entwässerung geführt — dann allerdings mit Frostschutz, etwa durch ein Begleitheizband oder ausreichende Verlegetiefe.

Frostschutz der Leitungen

Bei Monoblock-Geräten führt Heizungswasser nach draußen. Fällt die Anlage im Winter aus, etwa durch Stromausfall oder Störung, können die Leitungen einfrieren und platzen.

Absicherung erfolgt über zwei Wege: Frostschutzmittel im Heizkreis, was die Wärmekapazität leicht senkt, oder ein Frostschutzventil, das bei kritischer Temperatur automatisch entleert. Zusätzlich sollten die Leitungen ausreichend gedämmt und möglichst kurz geführt sein. Bei Split-Geräten entfällt das Thema, weil außen nur Kältemittel zirkuliert.

Häufige Fragen

Das werden wir oft gefragt

Was kostet das Fundament?

Ein Fertigfundament kostet 400 bis 900 Euro inklusive Setzen, ein Streifenfundament 600 bis 1.200 Euro. Bei schwierigem Untergrund oder Hanglage kann es mehr werden.

Kann ich das Gerät an die Wand hängen?

Bei leichteren Geräten und massivem Mauerwerk ja, mit konsequenter Schwingungsentkopplung. Bei größeren Wärmepumpen und in Leichtbauwänden ist die Bodenaufstellung die bessere Wahl — Körperschall über die Wand ist im Haus deutlich hörbar.

Wohin mit dem Kondenswasser?

In ein Kiesbett unter dem Gerät, mindestens 60 Zentimeter tief. Auf versiegelten Flächen oder bei bindigem Boden über eine frostsicher verlegte Leitung in die Entwässerung.

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