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Wärmepumpe inklusive Einbau: Was die Montage kostet

Wärmepumpe inklusive Einbau: Was die Montage kostet

Der Montageanteil im Detail — und woran Sie ein vollständiges Angebot erkennen.

Kurz gesagt

Der Einbau macht bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe etwa ein Drittel des Gesamtaufwands aus. Darin stecken Aufstellung, Fundament, Durchbrüche, Verrohrung, Speicheranbindung, Elektroanschluss, hydraulischer Abgleich und Inbetriebnahme — Posten, die in jedem seriösen Angebot einzeln stehen.

Was beim Einbau tatsächlich passiert

Ein Wärmepumpeneinbau ist kein Gerätetausch. Zwischen Demontage der Altheizung und Übergabe liegen im Regelfall drei bis fünf Arbeitstage, in denen Heizungsbauer und Elektriker parallel arbeiten. Der größte Teil des Aufwands entfällt auf die Hydraulik im Haus, nicht auf das Aufstellen des Außengeräts.

Bei einer Monoblock-Anlage übernimmt der Heizungsbauer alles; bei einer Split-Anlage muss zusätzlich ein Kältetechniker den Kältekreis herstellen, was Kosten und Terminabstimmung erhöht. Das ist einer der Gründe, warum wir im Bestand meist Monoblock-Geräte mit Propan einsetzen.

Die Montageposten im Einzelnen

Diese Positionen sollten in jedem seriösen Angebot einzeln stehen. Fehlen sie, werden sie später nachberechnet.

LeistungGewicht im Montageanteil
Demontage und Entsorgung der AltheizungMittel, höher bei Öltank im Keller
Fundament oder Wandkonsole für das AußengerätGering
Kernbohrungen und Leitungsführung ins HausGering, steigt mit der Leitungslänge
Verrohrung, Armaturen, Anbindung Puffer und SpeicherGrößter Einzelposten der Montage
Elektroanschluss, Zuleitung, AbsicherungMittel, hoch bei veraltetem Zählerschrank
Hydraulischer Abgleich und EinregulierungMittel, förderrechtlich verpflichtend
Inbetriebnahme, Einweisung, DokumentationGering

Kältetechnische Arbeiten bei Split-Geräten kommen als eigener Posten hinzu und dürfen nur von zertifizierten Betrieben ausgeführt werden. Monoblock-Geräte vermeiden diesen Aufwand.

Woran Sie ein vollständiges Angebot erkennen

Ein belastbares Angebot nennt das konkrete Gerätemodell mit Leistungsangabe am Auslegungspunkt, nicht nur die Nennleistung bei sieben Grad Außentemperatur. Es weist die Heizlastberechnung als Grundlage aus und benennt die geplante Vorlauftemperatur.

Fehlen Angaben zum hydraulischen Abgleich, zum Elektroanschluss oder zur Entsorgung der Altanlage, ist der Preis nicht vergleichbar. Auffällig günstige Pauschalangebote enthalten diese Posten fast nie — die Differenz taucht dann als Nachtrag auf der Schlussrechnung auf.

Häufige Fragen

Das werden wir oft gefragt

Wie lange dauert der Einbau?

Im Regelfall drei bis fünf Arbeitstage. Die Heizung fällt dabei meist nur einen Tag komplett aus; bei Einbau in der Heizperiode stellen wir eine Übergangslösung. Vorlauf für Planung, Förderantrag und Lieferung sind gesondert einzurechnen.

Kann ich die Wärmepumpe selbst einbauen?

Nein. Für den Förderzugang ist die Ausführung durch einen Fachbetrieb Pflicht, kältetechnische Arbeiten sind zertifizierungspflichtig und der Elektroanschluss muss von einer eingetragenen Elektrofachkraft erfolgen. Eigenleistung ist allenfalls bei Vorarbeiten wie Erdarbeiten möglich.

Sind die Montagekosten förderfähig?

Ja. Der Zuschuss 458 fördert die Investitionskosten inklusive Installation, Umfeldmaßnahmen wie Heizflächenanpassung und Deinstallation der Altanlage, gedeckelt auf 30.000 Euro förderfähige Kosten für die erste Wohneinheit.

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